Dr. Jens Brandenburg besucht emodrom-group auf dem Hockenheim Ring

Die Entwicklung des Rings ist ein großer Gewinn für die Region

(V.l.n.r.: Dr. Jens Brandenburg, Thomas Reister, Claudia Loff, Julia Klein und Frank Köcher-Hohn; Foto: emodrom-group)

 

Hockenheim. Der Walldorfer Bundestagsabgeordnete Dr. Jens Brandenburg besuchte mit FDP-Gemeinderat Frank Köcher-Hohn und der FDP-Ortsvorsitzenden Claudia Loff den Hockenheimring, um sich persönlich beim Chef der emodrom-group Thomas Reister über die Neuausrichtung zu informieren.

Reister erläuterte den Gästen die aktuellen Entwicklungen und damit verbundene Chancen für den Ring, die Stadt und die Region. „Mit Porsche konnten wir ein Top-Unternehmen in die Metropolregion Rhein-Neckar holen und damit neue Geschäftsfelder am Ring etablieren, bei denen insbesondere neue Mobilitätskonzepte eine zentrale Rolle spielen. Im Herbst werden wir im Porsche Experience Center mit dem Taycan das erste vollelektrische Modell der schwäbischen Sportwagenschmiede sehen und erfahren können“, so Reister.

Er bat Brandenburg um Unterstützung auf dem weiteren Weg, den Hockenheimring als weltweit bekannten Traditionsstandort zu einem zukunftsfähigen Mobilitätszentrum auszubauen. Außerdem lud er den Abgeordneten zum e4TESTIVAL im Juni ein: „Wir werden eine Menge E-Fahrzeuge vom E-Bike bis zu coolen E- und Hybridfahrzeugen im Rahmen eines tollen Events für Kinder und Erwachsene vor Ort haben.“.   

Brandenburg zeigte sich beeindruckt von den umfassenden Vorhaben weit über die Formel 1 hinaus: „Wir dürfen den Anschluss nicht verpassen.“ Wenn es mit kreativen Ideen gelinge, dem Standort eine dauerhafte und wirtschaftliche Zukunft zu sichern, sei das ein riesiger Gewinn für die gesamte Region. Das werde er gerne unterstützen.

„Es ist wichtig solche Geschäftsfelder zu unterstützen. In Zeiten des Klimawandels und des Klimaschutz müssen solche Konzepte weiterentwickelt werden und die Politik muss sich dem Thema öffnen. Wir hier in Hockenheim haben die Chance die E-Mobilität voranzutreiben und wichtige Impulspunkte für das gesamte Bundesgebiet zu setzen“, betonte auch Köcher-Hohn mit Blick auf die anstehenden Beratungen im Gemeinderat.

Auch am Abend war das Thema Klimaschutz bei der Liberalen Runde des FDP-Ortsverbands ein Thema. Brandenburg berichtete über seine Arbeit in Berlin und warb für eine liberale Umweltpolitik, die mehr Klimaschutz zu geringeren Kosten ermögliche. Anstatt weiterer Verbote und Subventionen setze die FDP auf eine Ausweitung des Emissionshandels und auf technologische Innovationen, die auch Schwellenländern Wohlstand und Klimaschutz in Aussicht stellen.

Die Größe des Bundestages will Brandenburg wieder auf etwa 600 Abgeordnete begrenzen. Dazu sei parteiübergreifend eine gute Lösung gefunden. Lediglich die CDU/CSU-Fraktion verlange nun ein Wahlrecht, das ihr im Parlament deutlich mehr Abgeordnete sichert, als ihr nach dem Wähleranteil zustehen. „Hört auf mit dieser Blockade“, forderte Brandenburg. Bald über 800 Volksvertreter machten den Bundestag sonst viel zu teuer und handlungsunfähig.

Zum Abschluss bedankte sich Köcher-Hohn bei seinem Gast für den Besuch und den Einblick in die Berliner Politik. Er freue sich bereits auf den nächsten Besuch, gab Brandenburg den Dank zurück.

Veröffentlicht am: Freitag, 26.04.2019.